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Website-Projekt

Webdesigner oder Agentur: Wer soll Ihre Website erstellen?

Enver Eser 6 Minuten Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Ob Webdesigner oder Agentur, entscheidet weniger die Größe des Anbieters als Ihr Projekt. Eine Website für einen Betrieb mit klaren Leistungen braucht vor allem einen Ansprechpartner, der versteht, was Sie verkaufen. Ein Großprojekt mit Shop, Kampagnen und vielen Beteiligten braucht ein Team.
  • Bei einem freien Webdesigner sprechen Sie mit dem, der baut. Bei einer Agentur sprechen Sie oft zuerst mit Vertrieb oder Projektleitung. Dafür kann eine Agentur Ausfälle im Team auffangen und mehrere Fachleute gleichzeitig einsetzen.
  • Wichtiger als die Rechtsform sind fünf Prüfpunkte: laufende Referenzen, ein Angebot mit klarem Umfang, Domain und Zugänge auf Ihren Namen, übergabefähige Technik und eine geregelte Betreuung nach dem Livegang.

Wer eine Website erstellen lassen will, steht früh vor der Frage: Webdesigner oder Agentur?

Im Netz beantworten sie meist Anbieter, die selbst eine der beiden Seiten sind. Das gilt auch für mich. Ich bin Webdesigner, keine Agentur. Deshalb steht in diesem Beitrag bei jeder Variante auch, was sie nicht kann, und am Ende eine Checkliste, die bei beiden gleich funktioniert.

Was ist der Unterschied zwischen Webdesigner und Agentur?

Ein freier Webdesigner, oft Freelancer genannt, plant, gestaltet und baut Ihre Website selbst.

Eine Webdesign-Agentur verteilt dieselbe Arbeit auf mehrere Rollen: Vertrieb, Projektleitung, Design, Entwicklung, Text, oft auch Online-Marketing. Das Ergebnis kann in beiden Fällen gut oder schlecht sein. Verschieden ist der Weg dorthin.

Freier Webdesigner und Webdesign-Agentur im Vergleich
MerkmalFreier WebdesignerWebdesign-Agentur
AnsprechpartnerFreier Webdesigner Derselbe Mensch von Erstgespräch bis WartungWebdesign-Agentur Meist Projektleitung, dahinter wechselnde Fachleute
Wege der InformationFreier Webdesigner Kurz: Wer zuhört, setzt umWebdesign-Agentur Länger: Was Sie sagen, wird intern weitergegeben
KapazitätFreier Webdesigner Begrenzt, Starttermine liegen manchmal späterWebdesign-Agentur Mehrere Projekte und Aufgaben parallel
Ausfall (Krankheit, Urlaub)Freier Webdesigner Muss über Technik und Zugänge abgesichert seinWebdesign-Agentur Kann im Team aufgefangen werden
SpezialwissenFreier Webdesigner Tief in seinem Feld, für anderes braucht er PartnerWebdesign-Agentur Mehrere Fachgebiete im Haus
KostenstrukturFreier Webdesigner Wenig Overhead, Preis bildet vor allem die Arbeit abWebdesign-Agentur Vertrieb, Projektleitung und Büro werden mitfinanziert
Passt gut zuFreier Webdesigner Betrieben mit klaren Leistungen, die einen festen Ansprechpartner wollenWebdesign-Agentur Großprojekten mit Shop, Kampagnen, vielen Beteiligten

Zwischen beiden gibt es viele Mischformen. Manche Agentur besteht aus zwei Leuten, manche Freelancer arbeiten in festen Netzwerken. Die Bezeichnung auf der Website sagt deshalb wenig. Fragen Sie lieber, wer Ihr Projekt konkret umsetzt.

Wann ist ein freier Webdesigner die bessere Wahl?

Ein freier Webdesigner passt, wenn Ihre Website vor allem eines tun soll: Kunden zeigen, was Sie anbieten, und sie zur Anfrage bringen.

Das trifft auf die meisten Handwerksbetriebe, Dienstleister und Berater zu. Hier entscheidet nicht die Zahl der Beteiligten, sondern ob jemand versteht, wie Ihre Kunden suchen und was sie vor dem Anruf wissen wollen.

Der größte Vorteil ist der kurze Weg. Was Sie im Erstgespräch erzählen, landet ohne Umweg in Text und Aufbau der Seite. Bei Schrott Ulm war das wichtig: Dass die Abholung in aller Regel kostenlos ist, steht auf der Seite, und gleich daneben die Ausnahmen. Solche Feinheiten gehen über zwei, drei Übergaben im Team leicht verloren.

Fallbeispiel Schrott Ulm 29 Ortsseiten mit eigenem Text, Ausnahmen offen genannt

Der Nachteil gehört dazu: Ein Webdesigner hat begrenzte Kapazität. Wer heute anfragt und nächste Woche live gehen will, bekommt nicht immer sofort einen Termin. Und für Aufgaben außerhalb seines Feldes, etwa Fotografie oder bezahlte Anzeigen, braucht er Partner oder schickt Sie weiter.

Wann ist eine Agentur die bessere Wahl?

Eine Agentur passt, wenn Ihr Projekt mehr ist als eine Website.

Ein Onlineshop mit Warenwirtschaft, eine Marke, die gleichzeitig Kampagnen, Social Media und Messestand braucht, oder ein Konzern mit Freigaben über mehrere Abteilungen: Dort braucht es mehrere Fachleute zur selben Zeit, und eine Projektleitung, die sie zusammenhält.

Eine gute Agentur fängt außerdem Ausfälle auf. Wird jemand krank, übernimmt ein Kollege. Für Projekte mit festem Starttermin, etwa einer Produkteinführung, ist das ein echter Vorteil.

Der Nachteil liegt in den Übergaben. Wer verkauft, baut oft nicht selbst, und wer baut, war beim Erstgespräch oft nicht dabei. Fragen Sie deshalb vor dem Auftrag, wer Ihre Seite umsetzt und ob dieselbe Person sie auch nach dem Livegang betreut.

Was kostet ein Webdesigner, was kostet eine Agentur?

Eine belastbare Antwort mit Zahlen gibt es nicht.

Eine neutrale Erhebung zu Preisen von Webdesignern und Agenturen in Deutschland habe ich nicht gefunden. Die Spannen, die bei der Suche nach „Webdesign Agentur Kosten“ oder „Webdesigner Preise“ erscheinen, stammen fast immer von Anbietern, die ihr eigenes Angebot erklären.

Strukturell lässt sich etwas sagen: Eine Agentur finanziert Vertrieb, Projektleitung und Büro mit, und das steckt im Stundensatz. Ein freier Webdesigner hat weniger Overhead. Ob das Angebot am Ende günstiger ist, hängt trotzdem am Umfang, nicht an der Rechtsform. Ein Angebot mit neuen Texten, eigenen Fotos und 20 Unterseiten kostet bei jedem Anbieter mehr als eines mit fünf Seiten und fertigen Inhalten.

Vergleichen Sie deshalb nicht Endsummen, sondern Inhalte: welche Seiten, wer die Texte schreibt, welche Funktionen, welche Technik und was nach dem Livegang passiert.

Was kostet eine Website? Wovon der Preis abhängt Die Kostentreiber im Einzelnen und sechs Fragen an jedes Angebot

Was passiert, wenn mein Webdesigner ausfällt?

Das ist die berechtigte Sorge bei jedem freien Webdesigner, und sie hat eine technische Antwort.

Eine fertige Website braucht keinen täglichen Eingriff, sie läuft auch weiter, wenn ihr Entwickler eine Woche nicht erreichbar ist. Entscheidend ist, dass ein anderer sie übernehmen kann, falls es nötig wird.

Dafür müssen drei Dinge stimmen:

  • Die Domain läuft auf Ihren Namen, nicht auf den des Webdesigners.
  • Sie haben die Zugänge zu Domain, Hosting und Inhalten, oder wissen zumindest, wo sie hinterlegt sind.
  • Die Seite ist auf verbreiteter, dokumentierter Technik gebaut, nicht auf einem Eigenbau, den nur ihr Entwickler versteht.

So baue ich jede Seite, im Wemodo Web System genauso wie in Framer. Dieselben drei Punkte sollten Sie übrigens auch einer Agentur abfragen. Auch Agenturen schließen, werden verkauft oder wechseln ihr System.

Muss der Webdesigner aus der Nähe kommen?

Für Ihre Sichtbarkeit bei Google spielt der Sitz Ihres Webdesigners keine Rolle.

Was zählt, sind Ihr Betrieb, Ihre Leistungen und die Orte, in denen Sie arbeiten.

Für die Zusammenarbeit kann Nähe trotzdem helfen. Ein Erstgespräch vor Ort, Fotos im Betrieb oder eine Abnahme am Tisch sind persönlich oft einfacher. Wer nach einer Webagentur in der Nähe sucht, sucht meist genau das: jemanden, den man auch einmal treffen kann. Die eigentliche Arbeit dazwischen läuft ohnehin über Telefon und Vorschau-Links.

Webdesigner oder Agentur finden: die Checkliste

Diese sieben Fragen helfen bei der Auswahl, egal ob Sie mit einem Freelancer, einer kleinen Webagentur oder einer großen Werbeagentur sprechen.

Bei einer guten Antwort können Sie jeweils etwas anklicken, nachmessen oder schriftlich festhalten.

  1. Gibt es Referenzen, die live laufen und die Sie selbst öffnen können? Screenshots allein belegen wenig.
  2. Sind die Referenz-Seiten schnell? Prüfen Sie zwei davon mit Google PageSpeed Insights, und zwar die Werte für Mobilgeräte.
  3. Wer setzt Ihr Projekt um, und wer betreut die Seite danach?
  4. Nennt das Angebot den Umfang: welche Seiten, wer die Texte liefert, welche Funktionen, welche Technik?
  5. Läuft die Domain auf Ihren Namen, und bekommen Sie alle Zugänge?
  6. Was kostet eine spätere Änderung, und wie schnell wird sie erledigt?
  7. Verspricht jemand einen bestimmten Platz bei Google? Dann ist Vorsicht angebracht. Google sagt selbst, dass niemand eine Platzierung garantieren kann.

Spezialisierung ist ein gutes Zeichen. Wer schon Seiten für Ihre Branche gebaut hat, kennt die Fragen Ihrer Kunden schon, bevor Sie sie erklären.

Webdesign für Handwerker Was eine Handwerker-Website braucht und wie ich sie baue

Und der Baukasten?

Wer weder Webdesigner noch Agentur beauftragen will, baut selbst, mit Wix, Jimdo oder einem KI-Baukasten.

Das ist in der Anschaffung am günstigsten und für einen einfachen Auftritt manchmal genau richtig. Sie zahlen dafür mit eigener Zeit, für Aufbau, Texte und Pflege. Und Sie sind selbst dafür verantwortlich, dass die Seite gefunden wird.

Baukasten, Framer, WordPress oder eigener Code Welcher technische Weg zu welcher Website passt

Wie ich arbeite

Wemodo sitzt in Burgau im Landkreis Günzburg und baut Websites für Handwerk, Dienstleister und Berater, von Ulm bis Hanau.

Wer anruft, spricht mit mir. Erstgespräch, Entwurf, Programmierung und Betreuung liegen in einer Hand. Ich nehme nur so viele Projekte an, wie ich gut begleiten kann.

Nach dem Erstgespräch bekommen Sie den Umfang schriftlich, bevor etwas beginnt. Wenn eine Agentur für Ihr Vorhaben besser passt, sage ich Ihnen das auch.

Enver Eser

Ich baue Websites für Handwerk, Dienstleister und Berater. Mehr über mich

Veröffentlicht am . Themenfeld: Website-Projekt.

Quellen

Fragen, die dazu oft kommen

Mehr dazu, wie ich das für Betriebe umsetze:

Website erstellen lassen
Ist ein Freelancer günstiger als eine Webdesign-Agentur?

Oft, weil ein freier Webdesigner weniger Overhead hat: keinen Vertrieb, keine Projektleitung, meist kein großes Büro. Verlassen können Sie sich darauf nicht. Den Preis bestimmt vor allem der Umfang, also Seitenzahl, Texte, Fotos, Funktionen und Betreuung. Vergleichen Sie Angebote deshalb Punkt für Punkt, nicht nach der Endsumme.

Kann ein Webdesigner auch Texte, Fotos und SEO übernehmen?

Viele übernehmen Texte und die technischen SEO-Grundlagen wie Seitentitel, Sitemap, strukturierte Daten und Ladezeit selbst. Für professionelle Fotos oder bezahlte Anzeigen arbeiten sie meist mit Partnern zusammen. Fragen Sie vorher, was im Angebot enthalten ist und was extra beauftragt werden muss.

Woran erkenne ich ein unseriöses Angebot für eine Website?

An drei Dingen: einem Festpreis ohne beschriebenen Umfang, einer Garantie für einen bestimmten Platz bei Google und einer Domain, die auf den Anbieter statt auf Sie läuft. Jeder dieser Punkte allein ist ein Grund nachzufragen. Zusammen sind sie ein Grund, weiterzusuchen.

Kann ich später vom Webdesigner zu einer Agentur wechseln, oder umgekehrt?

Ja, wenn die Domain auf Ihren Namen läuft, Sie die Zugänge haben und die Seite auf verbreiteter Technik gebaut ist. Dann kann ein anderer Anbieter sie übernehmen oder neu aufsetzen, ohne dass Ihre Adressen und Platzierungen verloren gehen müssen.

Ich lese jede Anfrage selbst. Kein Postfach, kein Vertrieb dazwischen.

Erzählen Sie mir von Ihrem Projekt

Website, Relaunch, Software oder App: Füllen Sie die Lücken aus, der Rest ist ein kurzer Brief.

Antwort am nächsten Werktag, von mir und ohne Textbaustein. Im ersten Gespräch sehe ich mir Ihren Auftritt an und sage, was ich zuerst ändern würde, auch wenn Sie danach nicht mit Wemodo arbeiten.

Danach wissen Sie, was das Projekt kostet und wie lange es dauert. Unverbindlich.

An Enver Eser Wemodo · Burgau

Hallo Enver,

ich bin von .

Ich interessiere mich für
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Ein paar Sätze genügen: was Sie haben, was Sie brauchen.

Antwort bitte an , gern auch telefonisch unter .

Antwort binnen 24 Stunden, persönlich.