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Website-Projekt

Was kostet eine Website? Wovon der Preis abhängt.

Was kostet eine Website? Welche Punkte den Aufwand treiben, welche Kosten jedes Jahr wiederkommen und warum Festpreise ohne Umfang nur geraten sind.

Veröffentlicht
7. Oktober 2026
Lesezeit
5 Minuten
Autor
Enver Eser
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„Was kostet eine Website?“ ist eine der häufigsten Fragen vor einem Projekt. Die kurze Antwort ist unbefriedigend: Es kommt darauf an. Dieser Beitrag zeigt, worauf genau. Danach können Sie Angebote lesen, vergleichen und einschätzen, warum zwei Zahlen für scheinbar dieselbe Website weit auseinanderliegen.

Preise von Wemodo stehen hier bewusst nicht. Eine Zahl ohne Ihren Umfang wäre so geraten wie jede andere. Was hier steht, sind die Punkte, die den Aufwand treiben, und die Fremdkosten, die unabhängig vom Dienstleister anfallen.

Wovon hängen die Kosten einer Website ab?

Vom Aufwand, und der hängt an wenigen Stellschrauben. Die Tabelle zeigt, welche das sind und woran Sie erkennen, ob eine davon bei Ihnen groß ausfällt.

Was den Aufwand einer Website treibt
KostentreiberWenig AufwandViel Aufwand
UmfangWenige Seiten, eine SpracheViele Leistungsseiten, Ortsseiten, mehrere Sprachen
TexteLiegen fertig vor und passenWerden neu geschrieben oder grundlegend überarbeitet
BilderEigene, brauchbare Fotos vorhandenFotoshooting nötig, Bilder müssen bearbeitet werden
Technischer WegVorhandene Vorlage, BaukastenEigene Gestaltung, eigener Code, Anbindungen
FunktionenKontaktformularBuchung, Login, Shop, Schnittstellen zu anderen Programmen
BestandNeue Domain, keine alte SeiteAlte Seite mit Adressen, die umgeleitet werden müssen
BarrierefreiheitVon Anfang an mitgebautNachträglich in eine fertige Seite eingebaut
AbstimmungEin Ansprechpartner, klare FreigabenViele Beteiligte, Entwürfe in mehreren Runden

Umfang: Seitenzahl, Ortsseiten, Sprachen

Jede Seite braucht Struktur, Text, Bilder und eine Prüfung. Eine Startseite mit Kontaktseite ist schnell gebaut. Eine eigene Seite je Leistung kostet mehr, wird aber auch für jede Leistung gefunden. Ortsseiten sind ein eigener Posten: Damit sie bei Google tragen, braucht jede einen eigenen Text. Derselbe Absatz mit ausgetauschtem Ortsnamen reicht dafür nicht.

Bei Schrott Ulm sind es 29 Ortsseiten mit eigenem Text. Das ist der Grund für den Umfang dieses Projekts, und zugleich der Grund, warum die Seite in der Region um Ulm gefunden wird. Mehrsprachigkeit wirkt ähnlich: Jede Sprache verdoppelt die Textarbeit fast, auch wenn die Gestaltung bleibt.

Fallbeispiel Schrott Ulm 29 Ortsseiten mit eigenem Text, echte Fotos statt Stockbilder

Inhalte: wer schreibt, wer fotografiert

Inhalte sind der am häufigsten unterschätzte Posten. Liefern Sie fertige Texte, fällt diese Arbeit weg. Muss der Text erst entstehen, steckt darin oft mehr Zeit als in der Gestaltung. Bei Fotos gilt dasselbe: Eigene Bilder vom Betrieb wirken besser als Stockfotos, müssen aber gemacht werden.

Website-Texte: wer schreibt sie? Wie die Arbeit an den Texten aufgeteilt werden kann

Technik: Baukasten, Framer, WordPress oder eigener Code

Der technische Weg verschiebt Kosten zwischen Aufbau und Betrieb. Ein Baukasten kostet wenig in der Anschaffung, dafür ein laufendes Abo und Ihre eigene Zeit. Framer braucht eine Lizenz, die Monat für Monat anfällt. WordPress selbst ist kostenlos, verlangt aber Hosting, oft Lizenzen für Erweiterungen und regelmäßige Updates. Eigener Code ist im Aufbau aufwendiger, dafür fällt kein Lizenz-Abo an.

Einmalige und laufende Kosten nach technischem Weg
WegEinmaligLaufend
Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)Gering, wenn Sie selbst bauenAbo beim Anbieter, eigene Zeit für Pflege
FramerGestaltung und AufbauFramer-Lizenz, laut framer.com ab 10 US-Dollar im Monat (Basic), Pro 30 US-Dollar
WordPressGestaltung, Aufbau, EinrichtungHosting, oft Plugin-Lizenzen, Updates
Eigener CodeHöherer AufbauaufwandKein Lizenz-Abo, Hosting und Betreuung

Stand: Oktober 2026. Preise der Anbieter ändern sich. Die aktuellen Konditionen stehen jeweils auf der Seite des Anbieters.

Baukasten, Framer, WordPress oder eigener Code: der Vergleich Welcher Weg zu welcher Website passt

Funktionen

Ein Kontaktformular gehört zu fast jeder Seite und ist überschaubar. Teurer wird es, sobald die Website etwas tut, statt nur zu informieren: Termine buchen, Kunden anmelden, Dateien hochladen, Daten an ein anderes Programm übergeben. Jede solche Funktion braucht Planung, Datenschutzprüfung und Tests. Wer eine Funktion „vielleicht später“ will, sollte das trotzdem früh sagen. Mitgedacht ist sie günstiger als nachgerüstet.

SEO-Grundlagen und Barrierefreiheit

Saubere Seitentitel, eine Sitemap, strukturierte Daten und schnelle Ladezeiten kosten beim Bau wenig zusätzliche Zeit. Nachträglich eingebaut kosten sie deutlich mehr. Dasselbe gilt für Barrierefreiheit: Kontraste, Tastaturbedienung und beschriftete Formulare sind beim Neubau Teil der Arbeit, an einer fertigen Seite oft ein eigenes Projekt.

Muss meine Website barrierefrei sein? Wer seit Juni 2025 unter das BFSG fällt und wer nicht

Welche Kosten fallen jedes Jahr wieder an?

Laufend fallen Domain, Hosting, gegebenenfalls Lizenzen und die Betreuung an. Die Domain kostet beim Registrar einen Jahresbetrag, der je nach Endung und Anbieter schwankt. Hosting reicht von kostenlosen Tarifen bis zu Servern mit Monatsgebühr: Cloudflare etwa liefert statische Inhalte auch im kostenlosen Tarif ohne Begrenzung der Anfragen aus. Was eine Website braucht, hängt daran, ob sie nur Seiten ausliefert oder auch Daten verarbeitet.

Der größere Posten ist meist die Betreuung: Updates, Überwachung, Änderungen. Ob Sie die selbst übernehmen oder abgeben, entscheidet über die laufenden Kosten mehr als das Hosting.

Was kostet Website-Betreuung? Die laufenden Kosten im Einzelnen

Was kostet eine Website im Durchschnitt?

Eine belastbare Antwort darauf gibt es nicht. Ich habe nach einer neutralen Erhebung gesucht, etwa einer veröffentlichten Umfrage unter Betrieben oder Anbietern in Deutschland, und keine gefunden. Die Zahlen, die bei dieser Frage in der Suche erscheinen, stammen fast immer aus Blogs von Anbietern, die ihre eigenen Preise erklären. Solche Zahlen beschreiben das eigene Angebot, nicht den Markt.

Ein Durchschnitt wäre auch wenig hilfreich. Er würde einen Einseiter aus dem Baukasten und einen Auftritt mit 30 Unterseiten und Buchung in einen Topf werfen. Sinnvoller ist, Ihr eigenes Vorhaben an der Tabelle oben zu messen.

Warum sind Festpreise ohne Umfang geraten?

Weil der Preis am Umfang hängt und der Umfang ohne Gespräch nicht feststeht. Ein Paketpreis „Website ab …“ trifft eine Annahme über Seitenzahl, Texte und Funktionen. Passt Ihr Vorhaben nicht zu dieser Annahme, kommt der Rest als Nachtrag.

Ein brauchbares Angebot benennt deshalb, was es umfasst: welche Seiten, wer die Texte liefert, welche Funktionen, welcher technische Weg, was nach dem Livegang passiert. Fehlt einer dieser Punkte, fragen Sie nach.

  1. Welche Seiten sind enthalten, mit Namen?
  2. Wer schreibt die Texte, wer liefert die Bilder?
  3. Welche Funktionen sind dabei, welche ausdrücklich nicht?
  4. Auf welcher Technik läuft die Seite, und welche laufenden Kosten entstehen dadurch?
  5. Wem gehören Domain, Inhalte und Zugänge?
  6. Was passiert nach dem Livegang, und was kostet eine spätere Änderung?

Wie kommen Sie zu einer belastbaren Einschätzung?

Über ein Gespräch, in dem der Umfang geklärt wird. Vorher sehe ich mir Ihren jetzigen Auftritt an, falls es einen gibt. Nach dem Erstgespräch bekommen Sie einen klar umrissenen Umfang und eine Einschätzung dazu, bevor gebaut wird. Erst wenn Sie zugestimmt haben, beginnt die Arbeit.

Erstgespräch vereinbaren Umfang klären, dann eine Einschätzung bekommen

Quellen

Veröffentlicht am von Enver Eser. Themenfeld: Website-Projekt.

Fragen, die dazu oft kommen.

Mehr dazu, wie ich das für Betriebe umsetze:

Website erstellen lassen
Warum unterscheiden sich Angebote für eine Website so stark?

Meist, weil sie Unterschiedliches enthalten. Ein Angebot rechnet mit fertigen Texten und einer Vorlage, das andere mit neuen Texten, eigener Gestaltung und Ortsseiten. Legen Sie die Angebote nebeneinander und prüfen Sie Seitenzahl, Texte, Funktionen, Technik und Betreuung. Erst dann vergleichen Sie Gleiches mit Gleichem.

Was kostet eine Website laufend?

Domain und Hosting fallen immer an, dazu je nach Weg eine Lizenz, etwa bei Framer oder bei kostenpflichtigen WordPress-Erweiterungen. Der größte laufende Posten ist meist die Betreuung mit Updates, Überwachung und Änderungen. Wer sie selbst übernimmt, zahlt mit eigener Zeit.

Ist ein Baukasten günstiger als eine erstellte Website?

In der Anschaffung meist ja, weil Sie selbst bauen. Dafür zahlen Sie ein laufendes Abo und investieren eigene Zeit in Aufbau und Pflege. Über mehrere Jahre hängt der Vergleich an Umfang, Pflegeaufwand und daran, ob die Seite mit dem Betrieb wachsen muss.

Kann ich klein anfangen und die Website später erweitern?

Ja, wenn die Technik dafür ausgelegt ist. Ein kleiner Start mit den wichtigsten Seiten und späteren Leistungs- oder Ortsseiten ist oft der sinnvollere Weg als alles auf einmal. Sagen Sie im Erstgespräch, was später dazukommen soll, damit Struktur und Technik es tragen.

Kontakt

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Website, Relaunch, Software oder App: Füllen Sie die Lücken aus, der Rest ist ein kurzer Brief. Das Erstgespräch ist unverbindlich.

Ich antworte werktags innerhalb von 24 Stunden, selbst und ohne Textbaustein. Im ersten Gespräch sehe ich mir Ihren Auftritt an und sage, was ich zuerst ändern würde, auch wenn Sie danach nicht mit Wemodo arbeiten.

Danach wissen Sie, was das Projekt kostet und wie lange es dauert.

An Enver Eser Wemodo · Burgau

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